Aktueller Sternenhimmel Januar 2019

Das erwartet Sie im Januar am Nachthimmel:


Planeten

Merkur ist im Januar nicht zu sehen.

Venus spielt weiter ihre Rolle als Morgenstern am südöstlichen Himmel. Der innere Nachbarplanet der Erde steht im Sternbild Waage, wechselt am 10. Januar in den Skorpion und am 15. Januar in den Schlangenträger. Sein Aufgang verspätet sich von 4.30 Uhr am 1. Januar auf 5.30 Uhr zum Monatsende.

Ein schöner Himmelsanblick bietet sich am 31. Januar, wenn Venus, Jupiter und der abnehmende Mond gegen 7 Uhr gemeinsam im Südosten stehen.

Der rötliche Mars ist am Abendhimmel vertreten. Der äußere Nachbarplanet der Erde steht im Sternbild Fische und geht den gesamten Monat über gegen 23.45 Uhr unter. Am 12. Januar kann man Mars zusammen mit dem Mond gegen 20 Uhr im Südwesten beobachten.

Der Gasriese Jupiter zeigt sich uns im Südosten am Morgenhimmel. Er steht im Sternbild Schlangenträger und während er zu Jahresbeginn um 6.15 Uhr aufgeht, kann er Ende Januar bereits um 4.30 Uhr am Sternenhimmel entdeckt werden. Eine enge Begegnung mit Venus ereignet sich am 23. Januar gegen 7 Uhr.

Der Ringplanet kann im Januar nicht am Nachthimmel gefunden werden. Am 2. Januar steht er in Konjunktion mit der Sonne.


Mond

Am 6. Januar ist Neumond und fünfzehn Tage später, am 21. Januar, ist Vollmond. In der Nacht vom 21. auf den 22. Januar ereignet sich eine totale Mondfinsternis, die unter anderem von Mitteleuropa aus beobachtet werden kann. Die totale Phase beginnt um 5.41 Uhr und endet um 6.43 Uhr. Die maximale Verfinsterung wird um 6.12 Uhr erreicht.


Fixsterne

Am frühen Abend findet man den Großen Wagen im Nordosten. Die typischen Herbststernbilder, darunter Pegasus und Andromeda, sind nun in den Westen gerückt. Damit bereiten sie den Weg für die helleren Sternbilder des Winters, die bereits im Südosten stehen. In der Mitte der Nacht haben sie ihre höchste Stellung im Süden erreicht. Besonders bekannt ist das Sternbild des Himmelsjägers Orion, aber auch die Sternbilder Großer Hund, Kleiner Hund, Zwillinge, Fuhrmann und Stier sind mit von der Partie. Die hellsten Sterne der eben genannten Sternbilder bilden zusammen ein fast gleichmäßiges Sechseck, welches auch Wintersechseck genannt wird. Es besteht aus den Sternen Rigel im Orion, Sirius, dem hellsten Stern des Fixsternhimmels im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund, Kastor und Pollux in den Zwillingen, Kapella im Fuhrmann und Aldebaran im Stier. Außerdem hat mit dem Löwen bereits auch ein Sternbild des Frühlings die Himmelsbühne betreten.

Im Verlauf der Nacht ist der Große Wagen auf seiner Bahn um den Polarstern etwas höher geklettert und erreicht in den frühen Morgenstunden seine höchste Stellung am Himmel. Das Wintersechseck ist im Untergang begriffen, während Löwe, Jungfrau und Bärenhüter nun im Süden und Südosten die Blicke auf sich ziehen.


Sternschnuppen

Zwischen dem 28. Dezember und dem 12. Januar treten die Quadrantiden in Aktion. Die besten Chancen, einen Blick auf eine Sternschnuppe zu erhaschen, ergeben sich in den Morgenstunden. Die höchsten Fallraten mit ungefähr 120 Sternschnuppen pro Stunde werden in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar erwartet. Da die Sternschnuppen aus dem Sternbild Bootes zu kommen scheinen, werden sie auch Bootiden genannt.


Quelle Sternkarte: Stellarium

(Zeiten in MEZ, gültig für Mannheim)