Aktueller Sternenhimmel im März 2020

Das erwartet Sie im März am Nachthimmel:
 

Zeitumstellung

Am 29. März beginnt die Sommerzeit (MESZ). Die Uhren werden um 2 Uhr eine Stunde vorgestellt.

Die Zeitangaben in diesem Text beziehen sich auf die Winterzeit (MEZ), sofern nichts Weiteres angegeben ist.
 

Planeten

Merkur kann im März nicht am Nachthimmel gefunden werden.

Venus spielt im Westen ihre Rolle als Abendstern. Am 1. März zeigt Venus sich bis 22:15 Uhr, am 31. März steht sie bis 23:30 Uhr (=0:30 Uhr MESZ) am Himmelszelt. Am 5. März wechselt sie vom Sternbild Fische in den Widder, ab dem 30. März steht Venus im Stier. Ein schöner Anblick bietet sich, wenn Venus und der zunehmende Mond am 28. März gegen 20:30 Uhr gemeinsam im Westen stehen.

Mars zeigt sich am Morgenhimmel im Südosten. Der rötliche Planet steht im Sternbild Schütze und wechselt am 31. März in den Steinbock. Sein Aufgang erfolgt zu Monatsbeginn gegen 4:30, am Ende des Monats steht er ab 3:50 Uhr (=4:50 Uhr MESZ). Am 18. März gegen 5:30 Uhr zeigen sich Mars, der Mond, Jupiter und Saturn gemeinsam im Südosten.

Der Riesenplanet Jupiter kann am Morgenhimmel gefunden werden und baut seine Sichtbarkeit weiter aus. Er steht im Sternbild Schütze und seine Aufgänge werden deutlich früher: Geht Jupiter am 1. März noch um 5:10 Uhr auf, so erstrahlt er zu Monatsende bereits um 3:20 Uhr (= 4:20 Uhr MESZ) am Firmament. Gegen 5 Uhr am 20. März kann im Südosten eine enge Begegnung von Jupiter und Mars gesehen werden.

Saturn zeigt sich in den Morgenstunden im Sternbild Schütze. Die Aufgänge des Ringplaneten verfrühen sich weiter: Während er zu Monatsbeginn ab 5:40 Uhr am Himmelszelt steht, so hat er am Ende des Monats bereits um 3:50 Uhr (=4:50 Uhr MESZ) den östlichen Horizont überschritten. 
 

Sonne

Am 20. März ist Tagundnachtgleiche. Um 4:49 Uhr passiert die Sonne den Frühlingspunkt und wechselt vom Tierkreiszeichen Fische in den Widder. 

Mond

Am 9. März ist Vollmond. Fünfzehn Tage später, am 24. März, zeigt uns der Mond seine sonnenabgewandte Seite. Es ist Neumond.

Fixsterne

Im Nordosten klettert am frühen Abend der Große Wagen auf seiner Bahn um den Polarstern empor. Widder und Perseus zeigen sich im Westen. Im Süden zieht das Wintersechseck alle Blicke auf sich. Es besteht aus den hellsten Sternen der Sternbilder Orion, Großer und Kleiner Hund, Zwillinge sowie Fuhrmann und Stier. Weiter im Osten kann man knapp über dem Horizont mit etwas Mühe das ausgedehnte und eher lichtschwache Sternbild Wasserschlange finden. Auffälliger ist das Sternbild Löwe, welches zwischen Wasserschlange und Großem Wagen im Osten steht.

Um Mitternacht erreicht der Große Wagen seine höchste Position im Zenit. Das Wintersechseck hat sich aufgelöst, nur der Fuhrmann und die Zwillinge sind noch im Westen vertreten. Den südöstlichen Teil des Himmels beherrschen die Frühlingssternbilder Löwe, Jungfrau und Bärenhüter. 

Kurz vor Sonnenaufgang sind auch diese in den Westen gerückt. Im Süden funkeln nun Herkules und der Schlangenträger samt Schlange. Tief am Himmelszelt erblickt man den Schützen und den Skorpion, die man von unseren Breitengraden aus nie vollständig sehen kann. Schwan, Leier und Adler sind im Osten bereits als Vorboten des Sommers erschienen. 
 

 

Quelle Sternkarte: Stellarium