Aktueller Sternenhimmel Mai 2018

Das erwartet Sie im Mai am Nachthimmel:

Planeten

Merkur ist im Mai nicht am Sternenhimmel vertreten.

Venus spielt weiterhin ihre Rolle als Abendstern. Bis zum 20. Mai steht sie im Sternbild Stier, danach in den Zwillingen. Der Untergang der Venus verspätet sich von 23 Uhr am 1. Mai auf Mitternacht zu Ende des Monats.

Der rötliche Mars weitet sein Sichtbarkeit aus und kann fast die gesamte Nacht gesehen werden. Zu Beginn des Monats erfolgt sein Aufgang um 2:45 Uhr, am 31. Mai kann man den Nachbarplaneten der Erde bereits ab 1:15 Uhr am Himmelszelt entdecken. Ein schöner Anblick bietet sich am 6. Mai gegen 4 Uhr, wenn Mars zusammen mit dem Mond im Südosten steht.

Der Gasplanet Jupiter kann die gesamte Nacht über beobachtet werden. Am 9. Mai kommt der Gasriese in Opposition zur Sonne. Dann steht er der Sonne genau gegenüber. Bei Sonnenuntergang geht er im Osten auf, bei Sonnenaufgang im Westen unter.  

Eine Begegnung von Jupiter und Vollmond kann am 28. Mai um 0 Uhr im Süden erblickt werden.

Saturn beherrscht zunehmend den Nachthimmel. Zum Ende des Monats hin geht er bereits kurz nach Sonnenuntergang auf und kann deswegen die gesamte Nacht hindurch am Firmament entdeckt werden. Der Ringplanet steht im Sternbild Schütze.

Am 5. Mai kann man gegen 4 Uhr die Begegnung von Saturn und dem abnehmenden Mond beobachten.

Mond 

Am 15. Mai ist Neumond. In den darauffolgenden Tagen nimmt der Mond immer mehr zu, bis schließlich am 28. Mai Vollmond ist.

Fixsterne

Inzwischen haben sich die Untergangszeiten der Sonne weiter verspätet, sodass es erst kurz vor Mitternacht richtig dunkel ist. Zu diesem Zeitpunkt hat der Große Wagen seinen höchsten Punkt im Zenit bereits überschritten, während Kassiopeia im Norden ihre tiefste Position erreicht. Im Westen stehen die weniger auffälligen Sternbilder Krebs und Wasserschlange, die man an einem lichtverschmutzten Großstadthimmel meist vergeblich sucht. Hoch im Süden steht der Bärenhüter, etwas tiefer findet man die Jungfrau. Weiter östlich stehen Herkules und der Schlangenträger. Beides sind ausgedehnte Sternbilder, die eher lichtschwache Sterne aufweisen. Im Osten sind Adler, Leier und Schwan, deren Hauptsterne das Sommerdreieck aufspannen, als Vorboten des Sommers gerade aufgegangen. 

Kurz vor Sonnenaufgang findet man den Großen Wagen im Nordwesten, das Sternbild Kassiopeia im Nordosten. Zwischen diesen beiden steht, über dem Nordpunkt des Horizonts, der Polarstern im Kleinen Bären. Im Westen verabschieden sich die Frühlingssternbilder vom Nachthimmel: Der Löwe ist bereits untergegangen und Jungfrau sowie Bärenhüter werden ihm bald folgen. Das Sommerdreieck befindet sich nun im Süden, zusammen mit den Sternbildern Schütze, Skorpion und Schlangenträger. Weiter östlich stehen der Steinbock und der Wassermann. Mit Pegasus und Andromeda, die direkt über dem Osthorizont stehen, sind schon die ersten Herbststernbilder am Himmelszelt erschienen.

Sternschnuppen

Vom 1. bis zum 27. Mai tauchen die Eta-Aquariden am Sternenhimmel auf. Das Maximum wird für den 6. Mai erwartet. Dann sollen pro Stunde bis zu 20 Sternschnuppen beobachtet werden können. Die mit 60 Kilometer pro Sekunde sehr schnellen Objekte kann man am besten ab 3 Uhr morgens sehen, da um diese Uhrzeit das Sternbild Wassermann, aus dem die Eta-Aquariden zu kommen scheinen, im Osten aufgeht.

 

Quelle Sternkarte: Stellarium

(Zeiten in MESZ, gültig für Mannheim)