Aktueller Sternenhimmel September 2018

Das erwartet Sie im September am Nachthimmel:

Planeten

Merkur erscheint bis zum 10. September am Morgenhimmel im Osten. Der im Löwen stehende Planet geht in diesem Zeitraum zwischen 5:15 Uhr und 6 Uhr auf. Allerdings zeigt er nur eine bescheidene Morgensichtbarkeit, da er nach seinem Aufgang schon bald in der Morgendämmerung verblasst. Am 8. September zeigt sich der Mond gegen 6 Uhr in der Nähe von Merkur.

Der innere Nachbarplanet der Erde, Venus, kann in der Abenddämmerung im Westen gesehen werden. Im Verlauf des Monats zieht sie sich zunehmend vom Nachthimmel zurück. Der in der Jungfrau stehende Planet erstrahlt am 21. September in maximaler Helligkeit.

Der rötliche Mars steht weiterhin am Abendhimmel. Er befindet sich im Sternbild Steinbock. Während er am 1. September bis um 2:30 Uhr im Südwesten gefunden werden kann, ist er Ende des Monats bereits eine Stunde früher unter den Horizont gesunken. Ein schöner Anblick bietet sich am 18. September wenn Mars, Mond und Saturn um 21 Uhr in einer Reihe im Süden stehen.

Jupiter kann ebenfalls am Abendhimmel im Südwesten gefunden werden. Der in der Jungfrau stehende Planet zieht sich zunehmend vom Nachthimmel zurück. So geht er zu Monatsbeginn noch um 22:30 Uhr, am 30. September bereits um 20:30 Uhr unter. Am 13. September zeigt sich der Gasriese gegen 21 Uhr im Südwesten gemeinsam mit dem Mond.

Saturn kann am Abendhimmel im Südwesten gefunden werden. Die Untergänge des im Sternbild Schütze stehenden Ringplaneten verfrühen sich zunehmend. Während er zu Monatsbeginn bis um 1 Uhr nachts zu sehen ist, ist Saturn am 30. September schon um 23 Uhr untergegangen. Am 17. September kann eine Begegnung von Saturn und Mond um 21 Uhr im Süden beobachtet werden.

Sonne

Am 23. September ist Herbst Tag- und Nachtgleiche. Dabei passiert die Sonne um 3:54 Uhr den Herbstpunkt und tritt in das Tierkreiszeichen Waage. Tag und Nacht sind exakt gleich lang und dauern beide zwölf Stunden.

Mond

Neumond ist am 9. September. Sechszehn Tage später, am 25. September, wendet uns der Mond seine ganze beschienene Seite zu. Es ist Vollmond. 

Fixsternhimmel

Um Mitternacht steht der Große Wagen knapp über dem nördlichen Horizont. Er hat seine tiefste Position auf der Bahn um den Polarstern fast erreicht. Gleichzeitig ist Kassiopeia annähernd im Zenit zu finden. 

Im Westen verabschiedet sich der Schlangenträger vom Himmelszelt, während Herkules noch die Stellung hält. Das Sommerdreieck aus den hellsten Sternen der Sternbilder Schwan, Leier und Adler funkelt unübersehbar im Südwesten. Hoch im Süden haben nun die typischen Herbststernbilder Andromeda und Pegasus ihre Posten bezogen. Etwas tiefer stehen die Tierkreissternbilder Wassermann und Steinbock. Im Osten ist mit dem Stier bereits das erste Sternbild des Winters aufgegangen.

Fünf Stunden später hat sich das Himmelszelt ein gutes Stück weitergedreht. Der Große Wagen ist nun im Nordosten zu finden. Vom Sommerdreieck sind nur noch der Schwan und die Leier tief im Nordwesten zu sehen. Das Herbstviereck aus Pegasus und Andromeda ist in den Westen gerückt und hat damit Platz für die charakteristischen Wintersternbilder gemacht. Im Osten und Südosten stehen nun der Fuhrmann, der Stier, der Himmelsjäger Orion, der Große und der Kleine Hund und die Zwillinge. Die hellsten Sterne dieser sechs Sternbilder spannen ein Sechseck auf, welches im Winter zu den beherrschenden Figuren zählt und aus diesem Grund auch Wintersechseck genannt wird.

Sternschnuppen

Den gesamten September hindurch sind die Pisciden aktiv. Das Maximum des - mit nur fünf bis zehn pro Stunde erwarteten Sternschnuppen - eher schwachen Stroms ist am 20. September. 

 

Quelle Sternkarte: Stellarium

(Zeiten in MESZ, gültig für Mannheim)