Aktueller Sternenhimmel November 2018

Das erwartet Sie im November am Nachthimmel:
 

Planeten

Merkur zeigt sich im November nicht am Nachthimmel.

Unser innerer Nachbarplanet, die Venus, taucht ab dem 8. November gegen 6 Uhr am Morgenhimmel im Osten auf. Der in der Jungfrau stehende Planet steigt im Verlauf des Monats immer früher über den Osthorizont: Am 30. November kann Venus bereits ab 4:30 Uhr am Himmelszelt gefunden werden.

Mars kann weiterhin am Abendhimmel beobachtet werden. Der rötliche Planet hält sich bis zum 11. November im Sternbild Steinbock auf und wechselt dann in den Wassermann. Eine Begegnung von Mars und Mond ereignet sich am 16. November gegen 19 Uhr im Süden.

Jupiter ist im November nicht am Sternenhimmel vertreten. Der Gasriese steht am 26. November in Konjunktion mit der Sonne.

Der Ringplanet Saturn hält am Abendhimmel im Südwesten die Stellung. Geht der im Schützen stehende Planet am 1. November gegen 20 Uhr unter, so ist er zu Monatsende bereits zwei Stunden früher unter den Westhorizont gesunken und beendet so immer mehr seine Abendsichtbarkeit.
 

Mond

Neumond ist am 7. November. Am 23. November wendet der Mond uns ganz seine beschienene Seite zu. Es ist Vollmond.
 

Fixsternhimmel

Zur Monatsmitte erreicht der Große Wagen um 20 Uhr abends seine tiefste Position im Norden. Im Westen steht das Sommerdreieck bestehend aus den hellsten Sternen der Sternbilder Schwan, Leier und Adler. Der Süden wird von den Herbststernbildern dominiert. Hier zeigen sich Pegasus und Andromeda, die das markante Herbstviereck bilden sowie tiefer im Süden die ausgedehnten und eher lichtschwachen Sternbilder Wassermann, Walfisch und Fische. Das Sternbild Kassiopeia, bekannt auch als Himmels-W, steht fast im Zenit. Im Osten haben mit dem Fuhrmann und dem Stier bereits zwei Sternbilder des Winters Einzug gehalten. Auch der Himmelsjäger Orion ist schon halb aufgegangen.

Der Himmelsanblick um Mitternacht hat sich zur Mitte des Monats deutlich verändert. Der große Wagen ist in den Nordosten emporgeklettert und das Sommerdreieck ist untergegangen. Im Westen steht nun das Herbstviereck, während die Wintersternbilder weiter in den Süden gerückt sind. Das Wintersechseck steht nun im Südosten. Es besteht aus den Sternen Kapella, Aldebaran, Rigel, Sirius, Prokyon und Castor. Diese sind die hellsten Sterne der Sternbilder Fuhrmann, Stier, Orion, Großer Hund, Kleiner Hund und Zwillinge. Im Osten ist der unscheinbare Krebs aufgegangen und mit dem Löwen kündigt sich bereits das erste Frühlingssternbild an.

Vier Stunden später, um vier Uhr morgens, ist der Große Wagen weiter im Nordosten emporgestiegen. Das Herbstviereck ist mittlerweile untergegangen. Gleichzeitig zieht das funkelnde Wintersechseck im Südwesten alle Blicke auf sich. Am östlichen Teil des Firmaments sind mit Löwe und Bärenhüter nun zwei typische Sternbilder des Frühlings an den Himmel zurückgekehrt.
 

Sternschnuppen 

Zwischen dem 6. und dem 30. November tauchen die Leoniden am Morgenhimmel auf. Das Maximum wird in der Nacht vom 17. auf den 18. November erwartet, da die Erde zu diesem Zeitpunkt die Bahn des Kometen Tempel-Tuttle kreuzt. Bei guten Wetter- und Beobachtungsbedingungen sollen pro Stunde um die 20 Sternschnuppen gesichtet werden können. Am besten zu sehen sind die Leoniden zwischen Mitternacht und Morgendämmerung.

 

Quelle Sternkarte: Stellarium

(Zeiten in MEZ, gültig für Mannheim)