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Die künstlerische Darstellung zeigt die Milchstraße und den heißen, blauen Stern HE 0437-5439, der aus dem Milchstraßenzentrum hinausgeschleudert wurde.

Sterne am Tempolimit


Vortrag von Simon Misof, „Sterne und Weltraum“, Spektrum Verlag, Heidelberg

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Einige Sterne in und außerhalb unseres Milchstraßen­systems sind so schnell unterwegs, dass sie der Schwerkraft unserer Galaxis entfliehen können. 

Doch woher kommen diese kosmischen Sprinter und was hat sie auf solche Geschwindigkeiten beschleunigt? Sicher ist: Es hat etwas mit dem extrem massereichen Schwarzen Loch im Herzen der Milchstraße zu tun.

Aber nicht nur das: Einige dieser Hyperschnellläufersterne scheinen aus der Großen Magellanschen Wolke in unsere Richtung geschleudert zu werden. Verbirgt sich dort etwa auch ein solches Schwerkraftmonster – und vielleicht auch in anderen Begleitern unserer Heimatgalaxie?

Wir folgen den Spuren der schnellsten bekannten Sterne in der Milchstraße und fragen, was sie uns über die unsichtbaren Schwergewichte in ihrer Umgebung verraten.

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Donnerstag, 15.10.2026, 19:30 Uhr

Einheitspreis: 7,00 €
Ort: Planetarium, Kuppelsaal

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Bild: Die künstlerische Darstellung zeigt die Milchstraße und den heißen, blauen Stern HE 0437-5439, der aus dem Milchstraßenzentrum hinausgeschleudert wurde. Seine Geschwindigkeit reicht aus, um dem Gravitationsfeld der Milchstraße zu entkommen und in den intergalaktischen Raum zu gelangen. (Bildnachweis: Illustration: NASA, ESA, and G. Bacon (STScI); Science: NASA, ESA, O. Gnedin (University of Michigan, Ann Arbor), and W. Brown (Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, Cambridge, Mass.))

Simon Misof hat Astrophysik an der Universität Bonn studiert und absolvierte im Jahr 2024 ein Praktikum in der Öffentlichkeitsarbeit am „Haus der Astronomie“ in Heidelberg. Im Jahr 2025 hospitierte er im Rahmen eines Stipendiums der Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung für Wissenschaftsjournalismus in den Redaktionen des YouTube-Wissenschaftskanals „Breaking Lab“ und der populärwissenschaftlichen Zeitschrift P.M. Seit November 2025 arbeitet er als Redakteur für Astronomie bei Spektrum der Wissenschaft.