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Der Sternenhimmel im Februar 2026

Das gibt es im Februar am Nachthimmel zu sehen: 

Planeten

In der Abenddämmerung, tief am westlichen Horizont, kommt ab Mitte des Monats der innerste Planet Merkur zum Vorschein. Allerdings geht er früh unter, sodass er aus unserem Blickfeld verschwindet, sobald es tiefe Nacht geworden ist. Ähnliches trifft auch auf die Venus zu, da sie sich in der Nähe des Merkurs befindet. Somit ist auch unser innerer Nachbarplanet Venus nur kurzzeitig tief im Westen als Abendstern zu beobachten, bevor auch sie untergeht.

Ein Blick auf den Mars bleibt uns in diesem Monat verwehrt, da er sich am Taghimmel bewegt und daher stets von der Sonne überstrahlt wird.

Der größte Planet unseres Sonnensystems, der Jupiter, zeigt sich im Sternbild Zwillinge. Fast die ganze Nacht über kann man ihn leuchten sehen, da er Mitte des Monats (15.2.) gegen 22 Uhr aufgeht und den Nachthimmel erst gegen 6 Uhr verlässt.

Der schönste Ringplanet unseres Sonnensystems, Saturn, ist in den frühen Abendstunden zu sehen. Im Sternbild der Fische stehend, geht Saturn am 15.2. gegen 20:42 Uhr im Westen unter. Mit fortschreitendem Monat geht er jedoch immer früher unter, sodass sich Saturn langsam unserem Blick entzieht.

Mond

Direkt zu Beginn des Februars begrüßt uns am 1.2. der Vollmond, der in den folgenden Tagen wieder abnimmt. So erreicht der Mond am 9.2. sein letztesViertel und am 17.2. den Neumond. Anschließend nimmt er wieder zu, sodass er im Verlauf seines fast 28-tägigen Umlaufs um die Erde am 24.2. sein erstesViertel erreicht.

Sonne

Mit dem Februar, der in diesem Jahr 28 Tage hat, merken wir, dass die Tage langsam länger werden. Die Sonnenaufgänge verfrühen sich von etwa 8 Uhr morgens zu Beginn des Monats auf rund 7:11 Uhr am 28.2. Die Sonnenuntergänge hingegen erfolgen von Tag zu Tag später, sodass die Sonne gegen Ende des Februars kurz nach 18 Uhr untergeht und nicht mehr wie zu Monatsbeginn bereits gegen 17:21 Uhr (1.2.).

Fixsternhimmel

Gegen Mitte des Monats leuchtet Jupiter um 20 Uhr im Sternbild der Zwillinge. Die Zwillinge sind Teil des Wintersechsecks, das aus den Hauptsternen von sechs Wintersternbildern gebildet wird. Zu diesen zählen neben den Zwillingen der Fuhrmann, der Stier, der Orion sowie der Kleine und der GroßeHund. Besonders der Stier sticht durch seinen markanten Augenstern hervor, der eine Ecke des Wintersechsecks bildet: den rötlich leuchtenden Aldebaran. Auch ein Blick auf den Rücken des Stiers lohnt sich, da sich dort der Sternhaufen der Plejaden befindet.

Nach Sonnenuntergang ist das Wintersechseck vollständig zu sehen, löst sich jedoch im Laufe des Monats immer früher auf, da Rigel, ein Stern im Orion, immer früher untergeht. So geht Rigel zu Beginn des Februars (1.2.) um 02:22 Uhr unter, während er am Monatsende (28.2.) bereits um 00:36 Uhr den Horizont erreicht.

Der GroßeWagen ist als zirkumpolares Sternbild die ganze Nacht über zu bestaunen. Ab etwa 19:20 Uhr (15.2.) lässt sich in östlicher Richtung unterhalb des Wagenkastens das Frühlingssternbild Löwe finden, das bis zum Sonnenaufgang gut zu beobachten ist.

Der GroßeWagen erreicht seine höchste Stellung am Nachthimmel gegen 1:30 Uhr. Indem man dem Bogen der Wagendeichsel folgt, lässt sich der rötliche Stern Arctur im Bärenhüter leicht finden. Folgt man der angedachten Kurve weiter, stößt man auf den bläulichen Stern Spica in der Jungfrau, der sich zu dieser Zeit in südöstlicher Richtung befindet. Einen besonders schönen Anblick bietet der 7. Februar, wenn sich die Mondsichel zu Spica gesellt.

Mit dem Aufgang von Altair kurz vor 4 Uhr morgens zeigt sich bereits ein Vorbote des Sommers am Himmel: das Sommerdreieck. Es besteht aus den Sternbildern Schwan, Leier und Adler, wobei Altair dem Adler angehört. Bis zum Sonnenaufgang lässt sich das Sommerdreieck gut beobachten.

 

Quelle Sternkarte: Stellarium 

Bildnachweis Übersichtsseite: Canva

(Zeiten in MEZ, gültig für Mannheim)