Der Sternenhimmel im April 2026
Das erwartet Sie im April am Nachthimmel:
Planeten
Der innerste Planet des Sonnensystems, Merkur, entzieht sich für diesen Monat unseren Blicken.
Richtet man den Blick hingegen nach Westen kann man unseren inneren Nachbarplaneten Venus nach Sonnenuntergang als Abendstern bewundern, bis sie selbst untergeht.
Leider lässt sich in diesem Monat auch der rote Planet Mars nicht beobachten.
Nach dem Untergang der Venus dominiert Jupiter als hellster Planet die erste Nachthälfte. Direkt nach Sonnenuntergang ist sein markantes Leuchten ist im Sternbild Zwillinge zu sehen. Am ersten April (1.4.) geht er um 4:00 Uhr unter, am letzten Tag des Monats (30.4.) bereits um 2:16 Uhr.
Saturn hingegen weist in diesem Monat ähnliche Auf- und Untergangszeiten wie die Sonne auf und wird daher von ihrem Licht überstrahlt.
Mond
Der Monat beginnt zum 2.4 mit dem Vollmond im Sternbild Jungfrau. Acht Tage später, am 10. April folgt das letzte Viertel. Nach dem Neumond am17.4. nimmt unser natürlicher Satellit wieder zu, wobei er sein Erstes Viertel zum 24ten Tag des Aprils erreicht.
Sonne
Mit dem Fortschreiten des Jahres werden die Tage weiterhin länger. Der Sonnenaufgang verschiebt sich von 07:04 Uhr am Monatsanfang auf 06:06 Uhr am Monatsende. Gleichzeitig geht die Sonne immer später unter – zu Beginn des Aprils um 19:57 Uhr, am Ende um 20:42 Uhr.
Fixsternhimmel
Zu Beginn des Monats lässt sich nach Einbruch der Dunkelheit das Wintersechseck noch gut beobachten. Es wird aus den klassischen Wintersternbildern und Ihren Hauptsternen gebildet: Aldebaran im Stier, Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund, Kastor in den Zwillingen und Capella im Fuhrmann. Dieses markante Sechseck beginnt sich mit dem Untergang des Sterns Rigel gegen 22:31 Uhr (15.4.) aufzulösen. Ein besonderes Objekt lässt sich im Rücken des Stiers beobachten: die Plejaden, ein Sternhaufen, der sehr leicht zu finden ist.
Zu den bekanntesten Sternbildern des Frühlings gehört der Löwe. Bereits zu Beginn der Nacht steht er hoch im Südosten am Himmel und bleibt bis in die frühen Morgenstunden sichtbar, bevor er mit der Morgendämmerung im Westen untergeht.
Der Bärenhüter wandert im Laufe der Nacht von Osten nach Westen und ist durchgehend zu sehen. Dieses Sternbild lässt sich leicht mithilfe der Deichsel des GroßenWagens finden. Folgt man ihrer gedachten Verlängerung, trifft man auf den rötlichen Stern Arktur im Bärenhüter. Setzt man die Kurve weiter fort, stößt man auf den bläulich-weißen Stern Spica in der Jungfrau. Ein Blick in Richtung dieses Sterns lohnt sich besonders am dritten April, da sich der fast volle Mond in seiner Nähe befindet.
Mit dem Aufgang von Altair im Adler zeigt sich im weiteren Verlauf des Monats auch das Sommerdreieck vollständig am Himmel – ein Vorbote des kommenden Sommers. Zum Sommerdreieck gehören neben dem Adler mit Altair außerdem die Sternbilder Schwan mit Deneb und Leier mit Vega.
Sternschnuppen
Wenn Staubteilchen in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen, werden ihre Leuchtspuren als Meteore sichtbar, oder besser bekannt als Sternschnuppen. Im April lassen sich die Lyriden aus der Richtung der Leier zu beobachten, deren Aktivität ihren Höhepunkt in der Nacht vom 22. auf den 23. April erreicht.
Quelle Sternkarte: Stellarium
Bildnachweis Übersichtsseite: Canva
(Zeiten in MEZ, gültig für Mannheim)






