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Der Sternenhimmel im März 2026

Das erwartet Sie im März am Nachthimmel:

Planeten

Im März ist es nicht einfach, Merkur zu beobachten, da er bereits kurz nach Sonnenuntergang unter dem Horizont verschwindet. Lediglich zu Beginn des Monats bietet sich eine kurze Gelegenheit: Ab etwa 19 Uhr ist Merkur für ungefähr 15 Minuten tief über dem westlichen Horizont zu erkennen. Im weiteren Verlauf des Monats verschlechtert sich seine Sichtbarkeit zunehmend, bis er schließlich gar nicht mehr zu sehen ist.

Zunächst ist auch die Venus nur schwer zu beobachten, doch mit fortschreitenden Kalendertagen bleibt sie immer länger über dem Horizont. Am letzten Märztag ist sie vom Sonnenuntergang an bis etwa 21:40 Uhr sichtbar. Besonders lohnenswert ist eine Beobachtung am 20. März, wenn sich auch der Mond als Begleiter der Venus zeigt.

Auf den Anblick des Planeten Mars müssen wir im März gänzlich verzichten.

Jupiter ist den gesamten Monat über bereits zu Beginn der Nacht im Sternbild Zwillinge zu finden. Sein Untergang liegt zunächst bei etwa 5 Uhr und verfrüht sich bis zum letzten Kalendertag um rund eine Stunde. Am 26. März gesellt sich zudem der Mond zu diesem schönen Himmelsanblick.

Ähnlich wie beim Mars müssen wir auch beim Saturn sowohl am Abend- als auch am Morgenhimmel auf ihn verzichten, da er sich in dieser Zeit in Sonnennähe befindet und daher nicht beobachtbar ist.

Mond

Wir starten in den Monat mit einem zunehmenden Halbmond, der bereits am 3.3. zum Vollmond wird. Danach nimmt der Mond kontinuierlich ab, sodass wir am 12.3. das letzte Viertel sehen und schließlich am 19.3. den Neumond haben.

Fixsternhimmel

Der März bietet mit seinem Wintersternhimmel noch einen ganz eigenen Zugang, um sich mit den Sternbildern vertraut zu machen. Denn mit Einbruch der Nacht dominiert wie bereits im vergangenen Monat die auffälligste Konstellation dieser Jahreszeit: das Wintersechseck.

An jeder seiner Ecken steht jeweils der hellste Stern eines Sternbildes. Beginnend mit Capella im Furhmann, geht es im Uhrzeigersinn weiter mit dem roten Aldebaran im Stier; dem bläulichen Rigel im Orion; Sirius – dem hellsten Stern des Nachthimmels – im Großen Hund; Procyon im Kleinen Hund und Castor in den Zwillingen.

Um die Sterne dieses Asterismus zu finden, ist es hilfreich, sich am Orion zu orientieren, da er durch seine drei in einer Linie stehenden Gürtelsterne sofort ins Auge fällt. Westlich davon lässt sich auch Aldebaran leicht ausmachen, der durch seine rötliche Färbung auffällt.

Der Untergang des Wintersechsecks beginnt mit Rigel, der als erster Eckstern unter dem Horizont verschwindet. Zu Beginn des Monats geschieht dies etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht, bis zum letzten Kalendertag verfrüht sich dieser Zeitpunkt um rund eine Stunde. 

Doch der März markiert auch das Ende der Wintermonate, weshalb nun erste Frühlingssternbilder am Himmel zu sehen sind. Dazu zählen das Sternbild des Löwen sowie das des Krebses, die beide zum Tierkreis gehören. 

Wer sich unabhängig von den Jahreszeiten am Nachthimmel orientieren möchte, hält Ausschau nach dem Großen Wagen. Verlängert man die Verbindungslinie der hinteren beiden Sterne des Wagenkastens etwa um das Fünffache, gelangt man zum Nordstern. 

Auch die Deichsel des Großen Wagens dient als Orientierungshilfe, um weitere Sternbilder zu finden: Zieht man von ihr aus einen weiten Bogen, stößt man zunächst auf den rötlich leuchtenden Stern Arktur im Sternbild des Bärenhüters. Verlängert man diesen Bogen weiter, erreicht man schließlich den bläulichen Stern Spica im Sternbild der Jungfrau.
 

Quelle Sternkarte: Stellarium
Bildnachweis Übersichtsseite: Canva

(Zeiten in MEZ, gültig für Mannheim)