Staunen, Zweifeln, Schaudern
Die Philosophie der Astrophysik
Heinz-Haber-Vorlesung
Vortrag von Dr. Sibylle Anderl, DIE ZEIT, Ressort WISSEN
Donnerstag, 19.02.2026, 19:30 Uhr
Astrophysikerinnen und Astrophysiker wissen verdammt viel: dass das All zu 26 Prozent aus dunkler Materie besteht und das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie M87 so viel wiegt wie 6,6 Milliarden Sonnen. Doch wie kommen sie eigentlich zu diesem Wissen? Könnte das Universum in Wahrheit nicht ganz anders aussehen? Die Philosophin und Astrophysikerin Sibylle Anderl erzählt mitreißend von der Arbeit der Astronominnen und Astronomen, die aus kleinsten Indizien wie dem Lichtspektrum oder der Bewegung der Sterne darauf schließen, woraus Planeten bestehen und über welche Masse Schwarze Löcher verfügen - eine Liebeserklärung an die Erforschung des Weltalls und eine faszinierende philosophische Reise zu den Grenzen unseres Wissens.
Einheitspreis: 6,50 €
Ort: Planetarium, Kuppelsaal

Dr. Sibylle Anderl studierte Physik und Philosophie in Berlin und promovierte in Bonn im Fach Astrophysik. Danach forschte sie einige Jahre in Grenoble zum Thema Sternentstehung. Im Jahr 2017 wechselte sie als Redakteurin ins Feuilleton der „FAZ“. 2021 wurde sie dort in die Leitung des Wissenschaftsressorts berufen. Sibylle Anderl hostet das monatliche Magazin „Space Night Science“ in ARD-alpha, ist Herausgeberin der Kulturzeitschrift „Kursbuch“ und Autorin verschiedener Sachbücher. Für ihre publizistischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Seit Januar 2024 leitet sie das Ressort WISSEN der ZEIT. (Textquelle: www.zeit.de/autoren/A/Sibylle_Anderl/index)
